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Meine 10 wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg zur Selbstversorgung

16 May 2018

Am Anfang wollte ich alles auf einmal! Doch ich merkte schnell, dass ich noch viel lernen musste. So einfach war es nun doch nicht. Schade :-)

 

Und einen nützlichen Tipp geben ist auch nicht so einfach. Schade :-)

 

1. Es gibt 1000 Wege nach Rom

Es ist wie mit allem im Leben, es gibt so viele Möglichkeiten etwas zu beginnen. Und was für den einen Richtig ist, muss für den Anderen nicht umbedingt so sein. Ich empfehle also dort zu beginnen wo du am meisten Feuer hast! Und ich empfehle, erst in die Welt des Onlinewissen einzutauchen, wenn du schon eine Basis hast. Denn es gibt viele die keine Ahnung haben und das leider nicht wissen. Ich hab mir zum Start John Seymour und Marie-Louise Kreuter geholt. Meiner Meinung nach TOP!

 

2. Langsam geht schneller

Mit etwas Kleinem beginnen, und wenn das gut läuft das Nächste machen. Leider war ich erst danach schlauer. Ich habe 100 Dinge angefangen und konnte nichts richtig lernen. Schade um Rohstoffe, Zeit und Nerven. Man hat sowieso nie ausgelernt. Und deshalb drängt die Zeit auch nicht. Am besten überlegt man sich, wo im gewohnten Alltag etwas einfach hereinwachsen könnte und wie viel Platz und Zeit dass in Anspruch nehmen kann. Wenn es zum Beispiel Gemüse sein soll. Gibt es zwischen ein paar Küchenkräuter und einem Folienhaus relativ viel Spielraum. Ach ja, es braucht immer etwa doppelt so viel Zeit wie gedacht :-)

 

3. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Fragen, fragen, fragen! Man muss das Rad nicht neu erfinden. Spart eure Kräfte lieber für die Umsetzung. Mir haben viele Leute geholfen und tun es heute noch. Gärtner, Hobbygärtner, Lebenskünstler, Fachleute, Leute die es von Früher noch wussten, Bücher und später auch Onlineplattformen und Gruppen.

 

4. Nicht gleich von A-Z

Nun für mich war klar. Ich will das ganze Programm im Garten. Vom Samen bis zur Endprodukt. Und ich bin noch nicht am Ziel. Momentan kaufe ich etwa die hälfte der Setzlinge und die andere Hälfte zieh ich selber. Das war vor 3 Jahren noch nicht so (da machte ich die ganze Anzucht selbst) Doch unser Kinderglück hat mein Zeitbudget radikal geschmälert! Die Pflege & Ernte kann ich dank fleissiger Hilfe von meinem Partner und den Praktikanten meistern. Die Verarbeitung ist stets am wachsen. Ich habe mit kleinen Konfitüren begonnen und jedes Jahr kommt mehr dazu. Jetzt kann ich sogar schon verkaufen. Toll! Ein grosser Teil wandert immer noch in die Gefriertruhe. Ich möchte das lieber nicht, aber ich habe nicht die Zeit alles einzukochen, wecken, dörren ect....

Ps. man kann auch andersrum beginnen! Das Gemüse kaufen und zuert das Einmachen lernen!

 

 

5.  Wie viel brauch ich überhaupt?

Naja es gibt so strukturierte Leute die können Buch führen. Respekt! Ich habe gefühlte 100 mal ein Haushaltsbuch begonnen. Es ist mir persöndlich nicht möglich so ein Ding zu führen. :-) Ich schreib jetzt auf was ich in die Erde drücke und schreibe auf wann mir was ausgegangen ist. Ergo mehr in die Erde drücken. Oder weniger, wenn 2 Jahre später immer noch 8 kg Krautstiel im Gefrierer rumgammeln.

 

6. Es gibt Dinge die kann ich einfach NICHT!

Genau! Muss ich auch nicht. Trotzdem möchte ich natürlich nicht schummeln! Ich habe begonnen von dem mehr zu produzieren, wo ich gut darin bin. Und tausche! Oder wende unseren Wolldeal an. Wir haben ca 70 Schafe & Lämmer die jedes Jahr geschoren werden. Ich bin eine Flasche im verarbeiten von Wolle. Ich geb sie einem talentierten Menschen und dieser gibt mir ein kleiner Teil vom Endprodukt zurück. Beide Happy, alles gut!

 

7. Wenn keinen Platz da ist

Null Problem! Dann machen wir halt das Mögliche. Zum Beispiel Wildsammeln. Jeder von euch hat einen Holunderstrauch in der Nähe oder sonstiges Zeugs, dass man verwenden könnte. Wenn man das nicht will oder kann. Könnte man zum Beispiel auch Kosmetika, Putzmittel oder sonst was selber machen.  Ich finde jedes kleine Ding, dass ich selbs gemacht habe unglaublich toll! Und gehe damit auch ganz anders um, als wie mit den gekauften Sachen. Irgendwie mit mehr Respekt.

 

8. Diese Tiere halte ich

Am einfachsten zu halten sind Hühner! Sie geben einem enorm viel! Sie helfen einem die Gartenschädling in Schach zu halten, freuen sich über "Rüstabfälle" und schenken einem Eier und Poulet.

Ich persöndlich bin aufs Schaf gekommen! Ein super Tier! Rasenmäher, Milch, Wolle & Fleischlieferant! Top!

Kaninchen..naja... das gehört wohl in die Sparten kann ich einfach nicht. Ist ein super Tier, aber für mich einfach zu Kuschelig. Ich esse Kaninchen, aber ich will sie nicht kennen. Ich weis...... dass ist unkonsequent.

Aber ist halt so :-)

Schweine! Love it! Super Tier! Aber es stinkt, wühlt und macht viel Arbeit! Punkt! Alles andere ist gelogen :-)

Katzen, keine Angst die ess ich nicht! Die essen meine Mäuse! Super Nutztier und liebevoll Wärmeflsche genannt.

Meine Hündin als Weggefährtin und Spiegelbild

Mein Tip zu den Tieren: Bitte! Schafft euch nur Tiere an, wenn ihr wirklich Zeit & das Wissen dazu habt. Ich habe selbst den Fehler gemacht und habe auch jetzt manchmal zu wenig Zeit. Und glaubt mir, dann machen Tiere kein Spass.

 

 

9. Macht euch einen Plan

Für was auch immer :-) Es hat noch nie geschadet. Und man kann Pläne immer wieder anpassen.

 

10. Das Wichtigste!!!!

Spass! Legt euch keine Gutmenschenreligion auf! Alle ist TOLL was ihr macht! Und macht es aus Leidenschaft!

 

 

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